EHRENBURG – Am Sonntag, den 19. Februar 2017, fand in Ehrenburg die Andreas-Hofer-Feier statt. Der Präsident des Südtiroler Alpenvereins Georg Simeoni hielt in seiner Ansprache fest, dass die Gedenkfeier nicht nur Andreas Hofer und seinen Mitstreitern in den Freiheitskämpfen von 1809 gedenken soll, sondern auch jenen Frauen und Männer, die im Laufe der langen Geschichte für unserer Tiroler Heimat ihr Leben gelassen haben bzw. Leiden ertragen mussten.

 

Zugleich aber sei die Feier auch bestens geeignet, um jenen Menschen, die heute noch die Werte und Ideale des Tirolertums verteidigen und einfordern, die Solidarität und Unterstützung unter Beweis zu stellen: „Wenn ich zum Beispiel sage, ich bin ein Tiroler, aber nicht bereit bin, dies in allen Lebenslagen auch zu bezeugen, weil ich unter Umständen bei einem oder anderem einen Nachteil haben könnte, so ist mein Tirolertum nur ein Wort. Genauso kann es nicht sein, dass ich auf die gewachsenen Ortsnamen verzichte oder wegen eines vermeintlichen Profits in touristischer wie wirtschaftlicher Hinsicht mich mit Italianismen oder Anglizismen anbiedere!“

Hauptmann Juri Oberlechner erinnerte in seinem Vorwort, dass vor genau 100 Jahren die Tiroler Vorfahren an der Dolomitenfront in Fels und Eis die Heimat gegen Italien verteidigten. Und genau 100 Jahre später gedenken die Ehrenburger am Kriegerdenkmal ihren Gefallenen: „Die Opfer wiegen schwer, denn bis heute liegt Südtirol in fremder Hand“, so Oberlechner.


Verschiedene Ehrengäste, unter ihnen Bürgermeister Andreas Falkensteiner und viele Vereins- und Verbandsvorstände sowie die Dorfbevölkerung waren zahlreich erschienen. Umrahmt wurde die Feier vom Männerchor Ehrenburg sowie einer Bläsergruppe der Musikkapelle Kiens.

Pfarrer Michael Bachmann  zelebrierte die Messfeier und mahnte mit treffenden Worten an, den wahren Frieden zu leben und dafür auch einzustehen. Die Losung „Nie wieder Krieg“ sei nach dem Zweiten Weltkrieg nicht gelungen. Es gebe derzeit zu viele Konflikte und Kriege. Wenn das Wort Gottes jedoch umgesetzt würde, könne es Frieden geben. Bachmann gab aber auch zu bedenken, dass gegen Selbstverteidigung niemand etwas dagegen haben könne. „Die Gefallenengedenkfeier ist eine Mahnung gegen Krieg und für den Frieden“ so der Ortspfarrer abschließend.

Mit der Niederlegung eines Kranzes ehrte die Schützenkompanie Ehrenburg die Gefallenen und feuerte eine Ehrensalve ab. Im Anschluss fand eine kleine Stärkung im Schützenheim mit allen Beteiligten statt. Eine Schützenabordnung legte am selben Tag auch in St. Sigmund beim Kriegerdenkmal einen Kranz nieder, das Kiener Kriegerdenkmal wurde mit einem Bukett geschmückt. 

und dafür einzustehen. Die gro-

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Bild  —  Veröffentlicht: Januar 11, 2017 in Gemeinde, Tirolerball

Vize-Landesmarschiermeister SK Ehrenburg

Veröffentlicht: Mai 3, 2016 in Exerzieren
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Klausen – Von seiner besten Seite zeigte sich der Südtiroler Schützenbund am Samstag, den 30. April in den Gassen von Klausen beim zweiten Landesmarschierwettbewerb. Die Schützenkompanien Ehrenburg, Pfunders, Villanders, Rodeneck,  Lüsen, Latzfons, Taufers im Münstertal und Völser Aicha waren der Einladung gefolgt und zeigten ihr Können.

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Eine Jury, bestehend aus erfahrenen Bewertern der verschiedenen Bezirke des Südtiroler Schützenbundes beurteilte die Kompanien. Zu Beginn eines jeden Auftritts wurde auf das äußere Erscheinungsbild der Schützen und Marketenderinnen sowie auf die korrekte Abfolge bei der Aufstellung geachtet. Anschließend marschierten die Kompanien durch die Gassen von Klausen, wo die Abfolge einer Feldmesse mit Ehrensalve auf dem Programm stand. Nach der Defilierung wurde noch die richtige Auflösung bewertet.

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Alle acht teilnehmenden Kompanien boten dabei Leistungen auf höchstem Niveau. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich die Kompanien aus Völser Aicha und Ehrenburg, wobei sich die Schützen aus Völser Aicha vor den Ehrenburger Schützen durchsetzen konnte. Auf Rang drei landeten die Villanderer Schützen. Die folgenden Plätze belegten die Schützenkompanien Lüsen, Rodeneck, Pfunders, Taufers im Münstertal und Latzfons.

Herz Jesu Notfonds hilft Familie Wolfsgruber

Veröffentlicht: April 8, 2016 in Gemeinde

KIENS – Am Mittwoch, den 6. April 2016 überbrachten Obmann Paul Bacher und sein Stellvertreter Hubert Straudi vom Herz Jesu Notfonds in Begleitung von Hptm. Juri Oberlechner und Major Efrem Oberlechner der Bauernfamilie Wolfsgruber vom Kindler-Hof den symbolischen Hilfsscheck in Höhe von 6.000,- Euro.

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Bildtext: Übergabe des symbolischen Hilfsschecks beim Kindler-Hof (v.l.): Christina Wolfsgruber, Josef Wolfsgruber, Hubert Straudi, Emmerich Wolfsgruber, Paul Bacher, Maria Wolfsgruber, Juri Oberlechner und Efrem Oberlechner.

Dieser Betrag war vom Herz Jesu Notfonds als Soforthilfe bereitgestellt worden, nachdem der Kindlerhof im Katzental in Hofern (Gemeinde Kiens) am 12. Februar bis auf die Grundmauern niedergebrannt war. Geblieben ist der Familie nach dem Brand des Wohnhauses nur das, was sie am Körper trugen, alles andere ist mit dem Bauernhaus mit abgebrannt, da alle vier nicht zu Hause waren.

Die Familie Wolfsgruber will aber nicht aufgeben und den Bergbauernhof wieder neu aufbauen. Auch wenn der Hof zum Teil versichert war und große Hilfsbereitschaft zu verzeichnen ist, so wird auf die Familie ein hoher finanzieller Aufwand zukommen, bis der neue Hof wieder stehen wird.

Die Schützenkompanie Ehrenburg und der Herz Jesu Notfonds danken all jenen, die der Familie Wolfsgruber in ihrer Notlage geholfen haben bzw. helfen, sei es durch tatkräftiges Anpacken bei den Aufräumarbeiten, durch Sach- oder Geldspenden, durch die versch. Spendeninitiativen oder durch Beratungen, technische oder handwerkliche Leistungen. Den langjährigen Schützenmitgliedern Emmerich und Maria Wolfsgruber und deren Eltern wünschen wir viel Einsatzfreude und gutes Gelingen beim Wiederaufbau ihres Heimathofes.

SPENDENKONTO:
Herz-Jesu-Notfonds
Südtiroler Volksbank, Fil. Bozen, L. Da Vinci
IBAN: IT06J0585611601050570013850
SWIFT: BPAAIT2B050

Nationalratsabgeordneter zum Österreichischen Parlament Werner Neubauer Gedenkredner

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EHRENBURG – Am Sonntag, den 21. Februar 2016, fand in Ehrenburg die Andreas-Hofer-Feier statt. Der Nationalratsabgeordnete zum Österreichischen Parlament und Südtirolsprecher der FPÖ, Werner Neubauer stellte in seiner Gedenkrede fest, dass Andreas Hofer als Vorbild für die Selbstbestimmung stehe. In einer Zeit der zunehmenden Verunsicherung und Entwurzelung könne Hofer in allen Teilen Tirols und Österreichs ein Vorbild sein. Das Gedenken müsse aber auch an den Kriegseintritt Italiens vor 100 Jahren erinnern.

Das Ziel sei, alle Tiroler Landesteile zu vereinen. Daher seien durch die Republik Österreich friedliche und demokratische Bestrebungen zu unterstützen, die deutschen und ladinischen Südtiroler noch enger an das Vaterland zu binden, insbesondere durch das Recht auf zusätzlichen Erwerb der österreichischen Staatsbürgerschaft. Die derzeitige Autonomie könne keinesfalls als eine Form der Selbstbestimmung interpretiert werden, vielmehr sei sie lediglich ein zeitlicher Ersatz für die Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes. 

Hauptmann Juri Oberlechner kündigte an, dass die Schützen derzeit intensiv an einem Buch über den 1. Weltkrieg mit besonderem Bezug auf die Gemeinde Kiens arbeiten. Oberlechner rief die Bevölkerung auf, eventuelle Aufzeichnungen aus dieser Zeit zu Verfügung zu stellen. 

Viele Ehrengäste und Vereins- und Verbandsvorstände sowie die Dorfbevölkerung waren zahlreich erschienen. Umrahmt wurde die Feier vom Männerchor Ehrenburg sowie einer Bläsergruppe der Musikkapelle Kiens. Hochwürden Andreas Huber zelebrierte die Messfeier. Mit einem Kranz ehrte die Schützenkompanie Ehrenburg die Gefallenen und feuerte eine Ehrensalve ab.

Im Anschluss an die Andreas-Hofer-Feier fand eine kleine Stärkung im Schützenheim mit allen Beteiligten statt. Eine Schützenabordnung legte am selben Tag auch in St. Sigmund beim Kriegerdenkmal einen Kranz nieder.

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Bild  —  Veröffentlicht: Dezember 15, 2015 in Gemeinde, Tirolerball
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