Andreas-Hofer-Feier in Ehrenburg: Ziel ist die Wiedervereinigung Tirols

Veröffentlicht: Februar 22, 2016 in Gemeinde, Heldengedenkfeier

Nationalratsabgeordneter zum Österreichischen Parlament Werner Neubauer Gedenkredner

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EHRENBURG – Am Sonntag, den 21. Februar 2016, fand in Ehrenburg die Andreas-Hofer-Feier statt. Der Nationalratsabgeordnete zum Österreichischen Parlament und Südtirolsprecher der FPÖ, Werner Neubauer stellte in seiner Gedenkrede fest, dass Andreas Hofer als Vorbild für die Selbstbestimmung stehe. In einer Zeit der zunehmenden Verunsicherung und Entwurzelung könne Hofer in allen Teilen Tirols und Österreichs ein Vorbild sein. Das Gedenken müsse aber auch an den Kriegseintritt Italiens vor 100 Jahren erinnern.

Das Ziel sei, alle Tiroler Landesteile zu vereinen. Daher seien durch die Republik Österreich friedliche und demokratische Bestrebungen zu unterstützen, die deutschen und ladinischen Südtiroler noch enger an das Vaterland zu binden, insbesondere durch das Recht auf zusätzlichen Erwerb der österreichischen Staatsbürgerschaft. Die derzeitige Autonomie könne keinesfalls als eine Form der Selbstbestimmung interpretiert werden, vielmehr sei sie lediglich ein zeitlicher Ersatz für die Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes. 

Hauptmann Juri Oberlechner kündigte an, dass die Schützen derzeit intensiv an einem Buch über den 1. Weltkrieg mit besonderem Bezug auf die Gemeinde Kiens arbeiten. Oberlechner rief die Bevölkerung auf, eventuelle Aufzeichnungen aus dieser Zeit zu Verfügung zu stellen. 

Viele Ehrengäste und Vereins- und Verbandsvorstände sowie die Dorfbevölkerung waren zahlreich erschienen. Umrahmt wurde die Feier vom Männerchor Ehrenburg sowie einer Bläsergruppe der Musikkapelle Kiens. Hochwürden Andreas Huber zelebrierte die Messfeier. Mit einem Kranz ehrte die Schützenkompanie Ehrenburg die Gefallenen und feuerte eine Ehrensalve ab.

Im Anschluss an die Andreas-Hofer-Feier fand eine kleine Stärkung im Schützenheim mit allen Beteiligten statt. Eine Schützenabordnung legte am selben Tag auch in St. Sigmund beim Kriegerdenkmal einen Kranz nieder.

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